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Queere Nachtkulturzwischen Schutzraum und Existenzdruck

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Jetzt.
Nachtleben

Queere Club- und Nachtkultur ist mehr als Party: Sie schafft Schutzräume, Gemeinschaft und Sichtbarkeit – gerade für Menschen, die diese Orte im Alltag oft vermissen. Doch viele dieser Räume stehen unter Druck: steigende Kosten, unsichere Förderstrukturen und fehlende Anerkennung von Nachtkultur als wichtiger Teil der Kultur verschärfen ihre Lage.

 

Gleichzeitig wächst der gesellschaftliche Druck von rechts, queere Lebensrealitäten werden wieder offener infrage gestellt, teils sogar ihr Existenzrecht abgesprochen. In diesem Klima stellt sich die Frage nach queeren Räumen noch einmal neu und dringlicher: Wie sicher können und müssen sie sein – und für wen?

Auch innerhalb der Community entstehen Spannungen: zwischen Schutz und Offenheit, zwischen notwendigen Rückzugsorten und dem Anspruch, niemanden auszuschließen. Müssen queere Räume jetzt stärker zusammenhalten – und was bedeutet das konkret? Und wie viel Verantwortung können und müssen Betreiber*innen überhaupt tragen, wenn die Rahmenbedingungen immer prekärer werden?

 

Gemeinsam diskutieren wir, wie queere Nachtorte zwischen politischem Druck, ökonomischer Unsicherheit und inneren Aushandlungsprozessen bestehen können – und wer die Verantwortung dafür trägt.

 

Moderation: Vera Krimmer

 

[Änderungen bzgl. Zeit und Ort vorbehalten.]

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