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Wizemann Areal, Lichtraum

Open Ground & Offene Städte: Wie Clubs Räume und Städte verändern

About Night
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Wie entsteht ein Club, der in kürzester Zeit europaweit Resonanz auslöst – mitten in einem Betonbunker zwischen Bahnhof und Wupper? Der Open Ground Club in Wuppertal zeigt, was passiert, wenn Stadtverwaltung, Kulturakteurinnen, Musikwirtschaft und mutige Betreiberinnen nicht übereinander, sondern miteinander arbeiten. In einem Prozess, der eher nach Stadtlabor als nach klassischem Genehmigungsverfahren klingt, entstand dort ein Raum, der architektonisch radikal, kulturell hochmodern und sozial verankert ist – und der inzwischen als Modellfall für progressive Clubentwicklung gilt.

Dieses Panel fragt: Wie konnte das in Wuppertal gelingen? Welche politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entscheidungen haben das ermöglicht? Welche Rolle spielen Haltung, Teamgeist, Community-Arbeit und professionelle Besessenheit von Sound & Raum? Und vor allem: Was können Städte wie Stuttgart daraus lernen?

Der Blick richtet sich auch auf Stuttgart: Welche Strukturen gibt es hier? Welche fehlen noch? Und was braucht eine Stadt, um mutig genug zu sein, solche Orte zuzulassen – oder selbst zu erfinden?

Wir schlagen den Bogen zu lokalen Beispielen – vom legendären Rocker 33, Die Röhre oder Kim Tim Jim über aktuelle Transformationsprozesse der Stuttgarter Nachtkultur bis hin zur Frage, welche Bedingungen es heute braucht, damit Clubs wieder zu Orten werden können, die Stadtentwicklung prägen, Menschen anziehen und Identität stiften.

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