Filmscreening: »ALLEGRO PASTELL«
»In seinen Bildern ist der Film einnehmend ästhetisch und im Soundtrack entsteht eine Atmosphäre, die hypnotisiert.« – Ein Zitat aus dem DIFFUS Magazin zu »ALLEGRO PASTELL«, das bestätigt, wie sehr das Kino ein Wirkungsraum und Verstärker von gemeinsamer Erfahrung ist. Davon lebt die Popkultur in all ihren Facetten.
Inszeniert von Anna Roller nach dem Bestseller von Leif Randt ist »ALLEGRO PASTELL« ein präzises Liebesdrama über eine moderne Fernbeziehung zwischen Berlin und der hessischen Provinz. Mit Jannis Niewöhner (Jerome) und Sylvaine Faligant (Tanja) in den Hauptrollen porträtiert der Film ein privilegiertes Paar in den Dreißigern, das trotz hoher Reflexionsfähigkeit und romantischer Kommunikation an der eigenen Distanz und dem Streben nach Leichtigkeit zu scheitern droht.
Der Kinofilm war 2026 im offiziellen Programm der Berlinale (Internationale Filmfestspiele Berlin). – Das Magazin epd film schrieb dazu: »Komplette Irritation, satirische Beobachtung, Empathie, kritische Reflexion: «ALLEGRO PASTELL» legt auf eigenartige Weise alle diese Rezeptionsweisen nahe, ohne sich endgültig auf eine Seite zu schlagen. Damit trifft die Verfilmung ziemlich genau die Ambivalenz und Unklarheit, die auch die Vorlage ausgezeichnet.«
Mit kurzer Einführung von Filmemacher Duc-Thi Bui (About Film Kurator).
P.S.: Wer mit Autor Leif Randt hinter die Kulissen blicken will, dem empfehlen wir am 12. Juni den Talk zu »Allegro Pastell« im Impact Hub.
[Änderungen bzgl. Zeit und Ort vorbehalten.]