Freundlich
Als Sohn eines philippinisch-amerikanischen Soldaten und einer deutschen Altenpflegerin wächst Freundlich in einem kleinen Dorf in Mittelfranken auf und sitzt damit schon als Kind zwischen den Stühlen. Er ist Außenseiter und Entertainer, Franke und Filipino und immer auf der Suche nach einem Platz für sich. Früh prägt ihn die Musik seiner Eltern: Rap und Rock vom Vater, Punk und Grunge von der Mutter.
Mit acht beginnt er zu beatboxen, mit 15 schreibt er seine ersten eigenen Texte. Mit 16 erlebt er ein Schlüsselerlebnis: Ein enger Freund stirbt bei einem Unfall und Freundlich schreibt ein Lied für dessen Beerdigung. Als sich die Eltern des Verstorbenen mit Tränen in den Augen für den Song bedanken, wird ihm klar, welche Kraft Musik haben kann. Seitdem verfolgt er die Vision, mit seiner Musik nicht nur zu unterhalten, sondern echten Halt zu geben.