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Fridas Pier

Selbstverständnis der NachtökonomieSpagat zwischen Kultur und Wirtschaft

Panel
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Nachtleben

Die Nachtökonomie bewegt sich permanent im Spannungsfeld zwischen kulturellem Anspruch und wirtschaftlicher Realität. Clubs, Kollektive und Spielstätten sind Kulturorte, Arbeitgeber:innen, soziale Räume und Wirtschaftsunternehmen zugleich – werden aber in politischen und administrativen Strukturen häufig nur in einzelnen dieser Rollen wahrgenommen.

Das Panel nimmt das Selbstverständnis der Nachtökonomie in den Blick und fragt, wie tragfähig der bestehende Umgang mit Förderung, Regulierung und Erwartungshaltungen noch ist. Diskutiert werden die Chancen und Risiken öffentlicher Förderung, die daraus entstehenden Abhängigkeiten sowie die Dringlichkeit, Kultur zeitgemäß neu zu definieren – jenseits klassischer Kategorien wie gemeinnützig oder wirtschaftlich.

 

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Städte wie Stuttgart Nachtökonomie langfristig stärken können, ohne sie in einseitige Förderlogiken zu drängen: Welche Formen von Unterstützung braucht es abseits finanzieller Mittel, um kulturelle Vielfalt, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Verantwortung auch in haushaltspolitisch schwierigen Zeiten zu sichern?

 

Panelist*innen werden bald bekanntgegeben.

 

Moderation: David Nil Morsi

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