ven
Impact Hub

Clubs als Innovation Hubs der Zukunft

Panel
Nächstes.
Nachtleben

Welche Qualitäten brauchen nachtökonomische Räume, wenn wir sie auch als Räume der Innovation und der Kreativität betrachten?

 

Ein Austausch zwischen Praxis, Forschung und Politik. Wir wissen seit geraumer Zeit, dass Clubs und Livemusikspielstätten zentrale dritte Orte in der Nacht sind, in denen Menschen aus ganz unterschiedlichen Milieus, Schichten, Klassen, Hintergründen und Perspektiven aufeinandertreffen – und im besten Fall – in einen Austausch kommen. Anekdotisch und wahrscheinlich aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die besten Ideen häufig nachts um 4 Uhr am Tresen entstehen und nicht notwendigerweise morgens um 9 Uhr im Büro. Die Nacht lässt uns anders begegnen, ein Stück weit entlastet von den sozialen Unterschieden und Differenzkriterien des Tages.

 

Die Räume der Nacht öffnen die Türen zu Utopien, zum Imaginieren einer anderen Zukunft. Doch wissen wir empirisch nach wie vor vergleichsweise wenig darüber, welche Qualitäten Räume haben sollten, um Kreativität und Innovation zu befördern. Was braucht es, um die sogenannte Serendipität, also das vermeintlich zufällige Aufeinandertreffen von Menschen, Ideen, Perspektiven und Wissensbeständen, wahrscheinlich werden zu lassen. Und sind nicht gerade Clubs und Livemusikspielstätten ideale Orte dieser Serendipität? Sollten diese nachtkulturellen Räume nicht viel stärker im öffentlichen, wissenschaftlichen und politischen Diskurs unter dem Blickwinkel der Kreativität und der (sozialen) Innovation betrachtet werden? Was ändert sich, wenn wir Clubs und Livemusikspielstätten auch verstärkt mit dieser Brille betrachten?

 

Panelist*innen werden bald bekanntgegeben.

 

Moderation: tba

Billets
Billets
Billets