Teresa Fischer

Künstlerin und praxisbasierte Forscherin mit Schwerpunkt auf queerer Geschichte, Archivaktivismus, Fotografie, Mode- und Bildkultur sowie kollaborativen und diskriminierungskritischen Vermittlungsformaten. Ihre Arbeit verbindet künstlerische Forschung, visuelle Ethnografie und Community-basierte Praxis zur Rekonstruktion ausgelöschter queerer Narrative. Sie ist Gründerin des Last Little Havens in Wien. Last Little Haven ist eine ortsspezifische Rauminstallation, die eine Rekonstruktion einer (fiktiven) lesbischen/queer Bar der 1930er bis 1950er Jahre darstellt. Die sogenannte Art Bar fungiert dabei sowohl als partizipativer als auch kooperativer Ausstellungsraum. Besucher*innen sind eingeladen, durch einen Barbesuch aktiv am Projekt teilzunehmen. Ein besonderes Highlight ist die Präsentation der weltweit größten Privatsammlung von Artefakten zur lesbischen Bar-Geschichte, die hier erstmals öffentlich zugänglich gemacht wird. Ein künstlerisches Ausstellungs- und Rahmenprogramm begleitet das Projekt und widmet sich verschiedenen Themenschwerpunkten zu lesbischen / sapphischen / queeren Orten und Geschichten in Wien und weltweit.

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